Sun Aug 9 03:05:23 AM CEST 2026
Cool
Nach 22 Jahren war es soweit: Der
Kühlschrank muss erneuert werden. Aber warum eigentlich? Denn er
funktioniert nach wie vor. Der Grund war die Konstruktion der
Kühlschranktür in der Art der Schlepptüre. Das werden jetzt
vermutlich nur wenige verstehen. Also:
Beim alten NEFF Kühlschrank waren die Scharniere am Kasten angebracht und die Kühlschranktüre wurde "schleppend" mitgenommen. So wie das konstruiert war (ich kann das jetzt im Nachhinein nur vermutend erklären), ging irgendwann als erstes ein Plastikteil beim unteren Scharnier kaputt. Dadurch sackte die Tür etwa 5mm ab. In der Foleg leierte das obere Scharnier, das ja nur ein kleines Plastikteil war, immer mehr aus und verlor irgendwann, in Kombination mit Materialverlust an der unteren Stelle, den Kontakt zum oberen Scharnierteilchen.
Das hatte zur Folge, dass die Tür immer schiefer hing und in den letzten Wochen nahezu gar nicht mehr zu schließen war.
Deshalb entschied ich mich, nachdem ich erfolglos eine Ersatzteil-Reparatur versuchte, für einen neuen Kühlschrank. Bei einer zu erwarteten Lebensdauer von bis zu 15 Jahren waren 22 Jahre eh nicht schlecht für den alten NEFF-Kühlschrank.
Es wurde ein Liebherr-Gerät. Und zwar das eninfachste. Trotzdem erlebe ich den gleichen Effekt wie bei Autos: Scheinbar habe ich ein modernes Raumschiff, weil in den letten 22 Jahren soviel Neuerungen stattgefunden haben. Damit habe ich:
Die Modi:
Die Türe ist jetzt keine Schlepptüre mehr. Laut Fachgeschäft macht man das heute nicht mehr. Die Scharniere sind also im Kühlschrank und die Möbelplatte ist an der Kühlschranktür angeschraubt; eben nicht andersherum.

Hier ist das coole Teil Hardware: Ein Plexiglaskubus, der Öffnungen für Hühnereier, Wachteleier, offene Joghurtbecher oder Tuben hat:

So schaut er innen aus:

Dann bin ich mal gespannt, wie lange das Teil hält. Inzwischen: Cool bleiben!
Beim alten NEFF Kühlschrank waren die Scharniere am Kasten angebracht und die Kühlschranktüre wurde "schleppend" mitgenommen. So wie das konstruiert war (ich kann das jetzt im Nachhinein nur vermutend erklären), ging irgendwann als erstes ein Plastikteil beim unteren Scharnier kaputt. Dadurch sackte die Tür etwa 5mm ab. In der Foleg leierte das obere Scharnier, das ja nur ein kleines Plastikteil war, immer mehr aus und verlor irgendwann, in Kombination mit Materialverlust an der unteren Stelle, den Kontakt zum oberen Scharnierteilchen.
Das hatte zur Folge, dass die Tür immer schiefer hing und in den letzten Wochen nahezu gar nicht mehr zu schließen war.
Deshalb entschied ich mich, nachdem ich erfolglos eine Ersatzteil-Reparatur versuchte, für einen neuen Kühlschrank. Bei einer zu erwarteten Lebensdauer von bis zu 15 Jahren waren 22 Jahre eh nicht schlecht für den alten NEFF-Kühlschrank.
Es wurde ein Liebherr-Gerät. Und zwar das eninfachste. Trotzdem erlebe ich den gleichen Effekt wie bei Autos: Scheinbar habe ich ein modernes Raumschiff, weil in den letten 22 Jahren soviel Neuerungen stattgefunden haben. Damit habe ich:
- Eine riesengroße Temperaturanzeige
- Eine Software, die verschiedene Betriebsmodi bereitstellt (open source)
- Ein cooles Hardware-Teil
- Eine sanft startende Beleuchtung
- Eine "Ein-Tasten-Tastatur"
Die Modi:
- Normaler Modus
- Partymodus (Kühlt mehr, weil bei Parties öfter geöffnet wird
- Urlaubsmodus (Kühlt weniger, weil weniger geöffnet wird, wenn man nicht da ist)
- Reinigungsmodus
Die Türe ist jetzt keine Schlepptüre mehr. Laut Fachgeschäft macht man das heute nicht mehr. Die Scharniere sind also im Kühlschrank und die Möbelplatte ist an der Kühlschranktür angeschraubt; eben nicht andersherum.

Hier ist das coole Teil Hardware: Ein Plexiglaskubus, der Öffnungen für Hühnereier, Wachteleier, offene Joghurtbecher oder Tuben hat:

So schaut er innen aus:

Dann bin ich mal gespannt, wie lange das Teil hält. Inzwischen: Cool bleiben!
Thu Aug 6 02:32:24 AM CEST 2026
Ratzenbeck
Dass ich nach fast 20 Jahren wieder
auf ein Seminar von Peter Ratzenbeck fahren würde, hätte ich mir
nicht gedacht. Aber Christine, die damals die Seminare organisiert
hat, hat mich im Herbst gefragt, ob ich Lust hätte, wieder dabei zu
sein, wenn sie wieder sowas organisiert; und Peter hätte ja gesagt.
Da hab ich mir ziemlich spontan gedacht: Da mach ich mit, das schau
ich mir wieder mal an.
In Höchst am Wiesenhof fand es statt, wir waren in der Halle, wo normalerweise die Äpfel sortiert werden, machte aber gar nichts. Ganz im Gegenteil, es entsprach dem Stil des Seminars völlig. Außenrum waren Arkaden, sodass sich kleine Grüppchen zum Üben zurückziehen konnten oder wenn wir gemeinsam aßen genügend Platz hatten.

Den ersten Nachmittag verbrachten wir mit Kennenlernen, Rhythmusübungen und "Streets of London" in einer neuen Version, die ich auch noch nicht kannte. Es war ein nettes, gemütliches Hornhaut züchten, bei dem sich schnell zeigte, wer wie drauf ist.

Nach einer kurzen Pause, die ich nutzte um im Hotel einzuchecken (sehr zu empfehlen, das Hotel!) fand im QV-Stadel ein Konzert mit Peter Ratzenbeck statt. Da hat er ziemlich gut gespielt und es war sehr persönlich, auch wenn sehr viel mehr als nur die Kursteilnehmenden da waren.


Schon waren wir am zweiten Tag angekommen. Angenehm, wenn das Seminar um 10:00 beginnt. Gerade richtig, nach einem langen Abend. Heute waren wir in Gruppen aufgeteilt und lernten:


Zu Mittag meinte die Bäurin, sie habe eine Kleinigkeit gekocht: Gemischter Salat, Nudeln mit Bärlauch- und Tomatenpesto, Beerencreme und Kaffee als Nachspeise. Das führte uns fast direkt ins Koma und wir mussten schauen, wie die Gitarren vor den Bäuchen platziert werden konnten. Aber das war noch nicht alles: Nach Kaffee und Kuchen am Nachmittage, gab es am Abend: Grillage, verschiedene Salate, Kartoffel, gegrillte Seefische, Brote, Aufstriche und Nachtisch. Gemeinsames Singen vor dem Gewitter beendete den netten Tag.

Am dritten Tag kam meine Tricone zum Einsatz, wir starteten schon um 9:00 mit dem Moody root blues und Bottleneck. Das hat uns dann etwa bis 13:00 beschäftigt und klingt schon ganz gut. Peter kann noch sitzen wie vor 20 Jahren; mit verschlungenen und verschränkten Beinen, das ist bei mir nicht mehr möglich.


Abgerundet wurde das Semianr mit einem gemeinsamen Mittagessen; aufgrund der Hitze in der Werkhalle.

Es hat sich ausgezahlt, in all den Jahren dran zu bleiben und weiter zu spielen. So mancher von damals war eher wieder bei den Anfängern; kein Wunder nach 20 Jahren Pause. Die Motivation ist auf jeden Fall sehr stark geboostet worden und auch in den Tagen danach macht es mir unheimlichen Spaß, mit meinen Gitarren zu arbeiten; besser: zu spielen. Ich hab mir mal das neue Tabulaturbuch von Peter gekauft und arbeite schon eifrig damit.
In Höchst am Wiesenhof fand es statt, wir waren in der Halle, wo normalerweise die Äpfel sortiert werden, machte aber gar nichts. Ganz im Gegenteil, es entsprach dem Stil des Seminars völlig. Außenrum waren Arkaden, sodass sich kleine Grüppchen zum Üben zurückziehen konnten oder wenn wir gemeinsam aßen genügend Platz hatten.

Den ersten Nachmittag verbrachten wir mit Kennenlernen, Rhythmusübungen und "Streets of London" in einer neuen Version, die ich auch noch nicht kannte. Es war ein nettes, gemütliches Hornhaut züchten, bei dem sich schnell zeigte, wer wie drauf ist.

Nach einer kurzen Pause, die ich nutzte um im Hotel einzuchecken (sehr zu empfehlen, das Hotel!) fand im QV-Stadel ein Konzert mit Peter Ratzenbeck statt. Da hat er ziemlich gut gespielt und es war sehr persönlich, auch wenn sehr viel mehr als nur die Kursteilnehmenden da waren.


Schon waren wir am zweiten Tag angekommen. Angenehm, wenn das Seminar um 10:00 beginnt. Gerade richtig, nach einem langen Abend. Heute waren wir in Gruppen aufgeteilt und lernten:
- Einen Blues im Stil von Clapton
- Bad moon rising
- Lord of the dance


Zu Mittag meinte die Bäurin, sie habe eine Kleinigkeit gekocht: Gemischter Salat, Nudeln mit Bärlauch- und Tomatenpesto, Beerencreme und Kaffee als Nachspeise. Das führte uns fast direkt ins Koma und wir mussten schauen, wie die Gitarren vor den Bäuchen platziert werden konnten. Aber das war noch nicht alles: Nach Kaffee und Kuchen am Nachmittage, gab es am Abend: Grillage, verschiedene Salate, Kartoffel, gegrillte Seefische, Brote, Aufstriche und Nachtisch. Gemeinsames Singen vor dem Gewitter beendete den netten Tag.

Am dritten Tag kam meine Tricone zum Einsatz, wir starteten schon um 9:00 mit dem Moody root blues und Bottleneck. Das hat uns dann etwa bis 13:00 beschäftigt und klingt schon ganz gut. Peter kann noch sitzen wie vor 20 Jahren; mit verschlungenen und verschränkten Beinen, das ist bei mir nicht mehr möglich.


Abgerundet wurde das Semianr mit einem gemeinsamen Mittagessen; aufgrund der Hitze in der Werkhalle.

Es hat sich ausgezahlt, in all den Jahren dran zu bleiben und weiter zu spielen. So mancher von damals war eher wieder bei den Anfängern; kein Wunder nach 20 Jahren Pause. Die Motivation ist auf jeden Fall sehr stark geboostet worden und auch in den Tagen danach macht es mir unheimlichen Spaß, mit meinen Gitarren zu arbeiten; besser: zu spielen. Ich hab mir mal das neue Tabulaturbuch von Peter gekauft und arbeite schon eifrig damit.